Das Forschungsprojekt Stromeffizienzklassen für Haushalte

Energieeffiziente Haushaltsgeräte sind für Konsumentinnen und Konsumenten leicht zu erkennen: Effiziente Kühlschränke, Fernseher und LED-Lampen sind EU-weit mit den inzwischen bekannten Energieeffizienz-Labels und einer Klasseneinteilung von A bis G gekennzeichnet. Über einen Farbbalken wird zudem der geschätzte Stromverbrauch des jeweiligen Gerätes pro Jahr veranschaulicht. In welcher Beziehung der Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte zum restlichen Stromverbrauch im eigenen Haushalt steht, ist jedoch unklar. Eine unbekannte Größe ist auch der gesamte Stromverbrauch des Haushalts – etwa pro Monat oder Jahr, abhängig vom Nutzungsverhalten.

Wie kann die Bewertung des eigenen Stromverbrauchs erleichtert werden? Und kann dadurch ein Anreiz gesetzt werden, das eigene Verhalten im Haushalt in Verbindung zu setzen mit dem Stromverbrauch und dies zu reflektieren und zu ändern? Diese und weitere Fragen untersuchen Forscher und Forscherinnen des ISOE und des Öko-Instituts im Projekt „Stromeffizienzklassen für Haushalte“.

Aktuelles

30.06.2016

Stromberatung für den Mainstream: Einsparpotenziale auch bei Vielverbrauchern nutzen

Rund 670 Beratungseinrichtungen stehen in Deutschland für die Stromberatung zur Verfügung. Doch die Energieexperten erreichen oft nur die umweltbewussten Haushalte, die ohnehin schon einen geringen Stromverbrauch haben. Wie auch die weitaus größere Gruppe der Vielverbraucher und wenig Informierten zum Energiesparen angeregt werden kann, hat das jetzt beendete Forschungsprojekt „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und Öko-Institut gezeigt.weiterlesen


21.04.2016

Neuer Stromspiegel für Deutschland: Ergebnisse aus Forschungsprojekt "Stromeffizienzklassen für Haushalte"

Wieviel Strom verbrauchen deutsche Haushalte? Der neue Stromspiegel für Deutschland ermöglicht mithilfe von Vergleichswerten eine Einordnung des Stromverbrauchs und eine Ermittlung des Sparpotentials. Der Stromspiegel ist Teil der Stromsparinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. In seine aktuelle Überarbeitung sind zentrale Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Stromeffizienzklassen für Haushalte" von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und Öko-Institut e.V. eingeflossen.weiterlesen


24.03.2016

Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ am 21. Juni 2016 in Frankfurt am Main

Private Haushalte verbrauchen rund 25% des Stroms in Deutschland. Rechnerisch wären bei einem Durchschnittshaushalt bis zu 1000 kWh Einsparungen im Jahr ohne Komfortverlust möglich. Aber wie kann dieses Potenzial gehoben werden?

In dem BMBF-Forschungsprojekt „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und des Öko-Instituts wurde eine Kombination aus vergleichendem Feedback, individueller Beratung, Monitoring und Gerätetausch entwickelt und in rund hundert Haushalten getestet. Herzstück sind die „Stromeffizienzklassen“: Eine Einteilung in sieben...weiterlesen


10.12.2015

Stromsparen mit Klasse: Haushalte sparen zehn Prozent Strom in Feldversuch ein

Bis zu zehn Prozent ihres Strombedarfs können Haushalte einsparen, wenn sie ihren Verbrauch kennen und planvoll Strom sparen. Dies zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ in einem Feldversuch. Die teilnehmenden Haushalte reduzierten im Durchschnitt fünf Prozent, Vielverbraucher sogar knapp zehn Prozent ihres Stromverbrauchs. weiterlesen


Artikel 1 bis 4 von 7
<< Erste < Vorherige 1-4 5-7 Nächste > Letzte >>
Bundesministerium für Bildung und Forschung Forschung für nachhaltige Entwicklungen